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Was für ein Theater!

Na end­lich!
Das Schauspiel Frankfurt macht wie­der auf. Aber was ist das? Oh Schreck, oh Graus: Bühnenkunst mit Auflagen! Nicht nur das spär­li­che Publikum, son­dern auch die weni­gen Schauspieler müs­sen die Abstandsregeln ein­hal­ten. Und prompt wird „Romeo und Julia“ abge­sagt, weil in die­sem welt­be­kann­ten Theaterstück zwei sich küs­sen müs­sen oder sol­len, aber nicht dür­fen.
Na gut, es sind nun­mal hygie­nisch anspruchs­vol­le Zeiten. Also wol­len wir schwe­ren Herzens Hygienemaßnahmen den Eingriff in die Kunst auf der Bühne erlau­ben.
Aber halt, was ist das?
Fußball, Handball und Basketball sind erlaubt, obwohl die Spieler anein­an­der rum­grab­schen, über­ein­an­der her­fal­len, auf­ein­an­der rum­sprin­gen, sich gegen­sei­tig ins Gesicht schnau­fen … Warum dür­fen die das?
Bei so viel Inkonsequenz mach ich nicht mit. Ich bestra­fe jetzt bei­de Gruppen durch mei­ne Abwesenheit. Ins Theater geh ich nicht, weil Hygienemaßnahmen die ech­te Kunst ver­fäl­schen. Und in Sporthallen geh ich nicht, weil ich sowie­so gar nicht darf.

Das habt ihr jetzt davon: Ich zei­ge euch die kal­te Schulter. Und zwar mit Mundschutz und kor­rek­tem Schulterabstand!

Autor: Johannes Galli | Juni 2020

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. So fol­gen wir getreu dem Beispiel der all­seits emp­fun­de­nen Entrüstung Deinem ent­sa­gen­den Schritt und hof­fen auf bes­se­re Zeiten.

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