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Lockdown für den gesamten Bundestag

Ich glau­be für mich als Möchtegern Satiriker ist es an der Zeit, mit einem fina­len Urteil den Kampfplatz der poli­ti­schen Inkompetenz zu ver­las­sen. Denn mit dem, was sich die Regierenden gera­de als Meister der Schmierenkomödie leis­ten, kann ich nicht mehr mit­hal­ten. Drum will ich mich mit einer lus­ti­gen Überlegung abschlie­ßend mel­den. Ich muss aller­dings hin­zu­fü­gen, dass ich die Konsequenzen mei­ner lus­ti­gen Überlegung im tiefs­ten Herzen ernst meine.
Die Inzidenz im Bundestag:
Von 709 Abgeordneterinnen ste­hen 12 unter bestä­tig­tem Korruptionsverdacht (Mundschutzreibachaffäre, Teststäbchenzuteuerverkauf, uner­laub­te Lobbytätigkeitenverheimlichung, Privatspendenabgreifung u.v.m.). Das ent­spricht einer Inzidenz von 1693. Und das ist ein­deu­tig viel zu hoch. Auch wenn es weltweit im mitt­le­ren Bereich liegt, es ist zu hoch!
Und des­we­gen soll­ten wir vor­sichts­hal­ber alle Bundestagsabgeordneterinnen in Quarantäne schi­cken, bis die Korruptions-Inzidenz unter 30 liegt. Also ein har­ter Lockdown für den gesam­ten Bundestag! Und die Damen und Herren müs­sen unter Aufsicht und Einhaltung der Abstandsregeln das tun, was sie seit Jahren kaum noch tun: Nämlich regieren!
Ist das zu viel ver­langt? Immerhin erhält jeder Bundestagsabgeordneterin über 10.000 Euro im Monat. Hinzu kommt eine jähr­li­che Aufwandspauschale von 4.500 Euro pro Personin. Jeder Bundestagsabgeordneterin hat außer­dem Anspruch auf eine jähr­li­che Kostenpauschale von bis zu 12.000 Euro für Büro, Dienstwagen, Laptops, Faxgeräte, Handys, Büromaterial. „Dienstreisen“ fal­len nicht in die­se Pauschale, denn die wer­den geson­dert vom Bundestag und damit vom Steuerzahlerin übernommen.
Ich mei­ne, gut, es gibt Traumjobs. Und Bundestagsabgeordneterin ist eben einer. Ich gebe zu, ich bin ein biss­chen nei­disch. Herrlich — durch die Gegend rei­sen, ab und zu mal im Bundestag vor­bei­schau­en, biss­chen rum­quat­schen und satt Kohle ein­strei­chen. Ja, ich geb’s ehr­lich zu, ich bin wie alle Menschen ver­führ­bar. Mein Lebensschicksal aller­dings ist es, dass mich nie­mand ver­füh­ren will! Nun ja … Man soll sein eige­nes Schicksal nicht zu sehr in den Vordergrund schie­ben, son­dern demü­tig anneh­men … Ob man es ver­steht oder so wie ich nicht!

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Lieber Johannes. ich bin ganz dei­ner Meinung! Sogar mehr als Ganz! Seit lan­gem fin­de ich die­ses ‘Großmausgehabe’ zum K.…. und will nur ein­mal die Summe die die­se Großmäuler im Monat, ja im Jahr ein­strei­chen… für mich haben! Ja das will ich! Tausende Grundsicherungsempfänger in Deutschland wür­den sich die Finger lecken nur einen klei­nen Teil davon zu erhalten.
    Wie geht das??? Hast du einen Rat? Einmal im Landherumfliegen, ab und zu im Plenum vor­bei­schau­en, ein paar Worte sagen, woh­nen auf Staatskosten, Auto auf Staatskosten, nein Staatskarosse, mit Fahrer!! Ja dafür wür­de ich mich nicht schla­gen las­sen. WIR SIND DOCH DAS VOLK! Also her mit den Geschenken für uns! Ich sag auch DANKE!!!

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