Tel. 0163 76 55 881
Überspringen zu Hauptinhalt

Die neue Staatsbürgerpflicht: Impfeln

Impfeln“ … Leider gibt es das Wort nicht, des­we­gen habe ich es erfun­den. Ich woll­te mit die­ser weit­aus net­te­ren und wit­zi­ge­ren Wortschöpfung von der bru­ta­len Bedeutung des Wortes „Impfen“ ablen­ken. Im deut­schen Sprachgebrauch ist imp­fen etwas Negatives. Zum Beispiel: „Jemandem etwas ein­imp­fen“ heißt, jeman­dem etwas auf­zwän­gen, was der gar nicht will. Da klingt doch „imp­feln“ viel bes­ser, leich­ter, beschwing­ter, ja, spie­le­ri­scher und macht es also ein­fa­cher, das gan­ze der­zeit so unpro­fes­sio­nell insze­nier­te Geschehen mit­zu­spie­len, bezie­hungs­wei­se mit­zu­ma­chen, bezie­hungs­wei­se ein­fach mitzuimpfeln.
Ja, es ist sogar die Eröffnung eines lus­ti­gen Dialogs in die­sen kon­takt­ar­men Zeiten, wenn man locker fragt: „He, bist du schon geimpfelt?“
Und der Andere lacht zurück: „Nein, ich bin noch nicht geimp­felt, aber mor­gen wer­de ich geimpfelt!“
So ist mit einer ein­zi­gen Wortmutation ein rie­si­ges Problemfeld auf­ge­lo­ckert, und es macht sogar Spaß, die Staatsbürgerpflicht in die­sen Zeiten zu befolgen.
Und also rufe ich allen zu: „Gutes Impfeln!“

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Impfeln macht sicher Spaß…wenn nur genug Impfstoff zur Verfügung stände.
    Dies ist der Fall in Hessen für alte Menschen.
    Abwarten und Teetrinken

  2. Klasse Beitrag!
    Ich darf zitie­ren: “unpro­fes­sio­nell insze­nier­te Geschehen mitzuspielen”.
    Da sage ich nur Hut und Kapp ab. Denn genau so ist es. Alles imp­felt drauf los, die ers­ten Bundesländer (NRW) stop­pen das Impfeln und Forscher dis­ku­tie­ren, ob nicht jedes Jahr ein neu­er Impfelstoff pro­du­ziert wer­den sollte…
    Oh man.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen