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Die neue Staatsbürgerpflicht: Impfeln

„Impfeln“ … Leider gibt es das Wort nicht, deswegen habe ich es erfunden. Ich wollte mit dieser weitaus netteren und witzigeren Wortschöpfung von der brutalen Bedeutung des Wortes „Impfen“ ablenken. Im deutschen Sprachgebrauch ist impfen etwas Negatives. Zum Beispiel: „Jemandem etwas einimpfen“ heißt, jemandem etwas aufzwängen, was der gar nicht will. Da klingt doch „impfeln“ viel besser, leichter, beschwingter, ja, spielerischer und macht es also einfacher, das ganze derzeit so unprofessionell inszenierte Geschehen mitzuspielen, beziehungsweise mitzumachen, beziehungsweise einfach mitzuimpfeln.
Ja, es ist sogar die Eröffnung eines lustigen Dialogs in diesen kontaktarmen Zeiten, wenn man locker fragt: „He, bist du schon geimpfelt?“
Und der Andere lacht zurück: „Nein, ich bin noch nicht geimpfelt, aber morgen werde ich geimpfelt!“
So ist mit einer einzigen Wortmutation ein riesiges Problemfeld aufgelockert, und es macht sogar Spaß, die Staatsbürgerpflicht in diesen Zeiten zu befolgen.
Und also rufe ich allen zu: „Gutes Impfeln!“

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Impfeln macht sicher Spaß…wenn nur genug Impfstoff zur Verfügung stände.
    Dies ist der Fall in Hessen für alte Menschen.
    Abwarten und Teetrinken

  2. Klasse Beitrag!
    Ich darf zitieren: „unprofessionell inszenierte Geschehen mitzuspielen“.
    Da sage ich nur Hut und Kapp ab. Denn genau so ist es. Alles impfelt drauf los, die ersten Bundesländer (NRW) stoppen das Impfeln und Forscher diskutieren, ob nicht jedes Jahr ein neuer Impfelstoff produziert werden sollte…
    Oh man.

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