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Der Spahnsche Versprecher

Hui, ist das lustig! Unser Pandemie-Minister hat wieder ein Versprechen rausgehauen, das er wie üblich und durchaus konsequent wieder zurücknehmen musste. Ich meine, wenn Vertrauen bestanden hätte, wäre es jetzt ziemlich in die Brüche gegangen. Aber zum Glück vertraue ich ihm eh bei keinem seiner vielfältigen Versprechen mehr.
Also, worum geht es hier in seinem aktuellen Konkretversprechen? Hier geht’s um die Wunderwaffe: Kostenlose Schnelltests fürs ganze Volk!
Der Vorteil liegt auf der Hand und wurde auch enorm breit kommuniziert: Je mehr Tests, um so besser lässt sich nachverfolgen, wo die Infektionen derzeit herumsitzen, herumstehen, herumliegen oder herumfliegen. So weit, so gut. Dazu auch noch kostenlos und so schnell wie möglich – Anfang März in der Apotheke unserer Wahl, auf Vorlage eines Rezeptes, das uns vom Amt für öffentliche Versprechungen zugeschickt würde.
Soweit das Spahnsche Versprechen.
Aber der Pandemie Minister wäre nicht der Pandemie Minister, wenn er nicht charmant jugendlich lächelnd und kaum entschuldigend von seinen Versprechen wieder zurückrudern würde. Also mit anderen Worten: Nix is’! Garnix is’! Weder Anfang März noch kostenlos noch schnell. Und ob überhaupt, ist auch noch nicht klar. Denn der gelernte Zurückruderer kann alles versprechen, was er spahnt … äh, ich meine natürlich plant.
Ich überlege ernsthaft, ob man grob fahrlässige Versprechen bestrafen sollte, vielleicht mit einer öffentlichen Anhörung … Aber dann wiederum frage ich mich: Für wen wäre das eigentlich die Strafe?

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Gestern sah ich einen Beitrag bei ARD, wie Spahn neben Wieler, dem Präsidenten des RKI, saß und lauthals betonte, wie wir mit dem Virus leben müssen und auch die Masern überwunden haben und es dort auch keine Schnelltests gab.

    Danke für nix.

  2. Also, das kommt mir langsam Spahnisch vor… Als alter Pharma Lobbyist und ehemaliger Bankkaufmann ist der wohl gespalten und kommt zwischen finanziellen und medizinischen Notwenigkeiten festgeklemmt nicht klar. Und noch ein Wortspiel: Mir Spahnt Übles… Mein Gott, der wollte doch mal Bundeskanzler werden…
    Mit freundlichen Grüßen
    Krispin Wich

  3. mein Vertrauen in Spahn und andere Regierungsmenschen ist fast aufgebraucht. Den Rest habe ich in die Tiefkühltruhe gepackt, . ……für bessere Zeiten.

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