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Clowning – Part Ten: Der lustige Scheiterclown 

Kommen wir nun zurück zu unserem Übungsprogramm, das uns langfristig in die tiefen Ebenen der Clown Existenz führen soll. Diese Ebene bringt uns mit dem Wesen des Clowns in Berührung: Die Lust am Scheitern. Oder nicht so provozierend formuliert: Die Kunst, zu scheitern.
Wie alle vorherigen Clowntypen kann man auch den lustigen Scheiterclown alleine zu Hause erforschen oder aber in einer Gruppe von Übenden.
Als Unterstützung hören wir die Musik „Juchheissa“ von der CD „Clown Tanzmeditation – Vol. 1“, die ich gemeinsam mit meinem Komponistenfreund Michael produziert habe.
Ein heiterer Vorschlag, sich zu schminken, ist: Das eine Auge weinend und das andere lachend.
Die Musik regt uns an, immer wieder in Vorfreude zu geraten, dass einem das Werk gelungen ist. Aber dann mischt sich in diese Vorfreude das Entsetzen, dass es nicht funktioniert, was man so erfolgreich geplant hatte. Dieses Feststellen, dass der Plan nicht funktioniert, sondern im Gegenteil das ganze Werk zerbröselt, ist das Heimspiel des Clowns. Er muss zusehen, wie alles zusammenbricht, wie sich alles auflöst und am Ende der Clown nichts hat als sich selbst. Und dies ist seine größte Freude: Sich selbst zu haben.
Wenn die Musik verklungen ist, hält der Clown inne, atmet bewusst durch und verändert seine Körperhaltung, um in den nächsten und letzten Clowntyp zu wechseln.

Fortsetzung folgt … 

Johannes Galli, Michael Summ – Tanzmeditation Clown Vol. 1 | CD | 2. Auflage Freiburg 2008 | 32:33 | © Galli Verlag e.V.

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