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Reinhard F. Leiter

Berater für Führungskräfteentwicklung, Presentation Excellence und Executive Events

Mit Johannes Galli habe ich in mei­nen Funktionen als Fachbereichsleiter Head of Training, Learning and Development (1982 — 1998) und als Head of Executive Events (1999 — 2013) bei der Allianz SE jah­re­lang erfolg­reich zusammengearbeitet.

Im Rahmen unse­rer lang­jäh­ri­gen Zusammenarbeit hat­te Johannes Galli sei­nen ers­ten gro­ßen Auftritt 1995 im CCH in Hamburg, vor über 200 Experten aus dem HR-Bereich aus DACH für den Assessment Center Kongress, für des­sen Organisation ich ver­ant­wort­lich war. Ich war Gründungsmitglied und jah­re­lang Vorsitzender die­ses Vereins.
Darauf folg­te eine lang­jäh­ri­ge, inspi­rie­ren­de Zusammenarbeit bei den eige­nen Assessment Centern der Allianz. Hier wur­de das Galli Training und Situationstheater ange­wen­det, um die Führungsnachwuchskräfte auszuwählen.

Hier eini­ge wei­te­re Highlights:
1999 – bei dem jähr­lich ein­mal statt­fin­den­den „Allianz International“ (AZI), dem Top-Management Meeting mit bis zu 180 Teilnehmern aus 60 Ländern weltweit, habe ich Johannes Galli gebe­ten, den Workshop „Common values and basic beliefs“ mit sei­ner Methode zu gestalten.
Dieser Workshop hat einen legen­dä­ren und nach­hal­ti­gen Ruf erlangt. Legendär, weil die Kleingruppen die­ses Workshops zum Start ihre Diskussionsbeiträge pan­to­mi­misch vor­stell­ten und der CEO Dr. Schulte-Noelle dabei ziem­lich unfrei­wil­lig einen Starauftritt hatte.
Zum Einstieg in das Thema „Führung“, sang ein Chor – ohne Leitung – und natür­lich ohne Ton. Den Zuschauern war klar, dass es in die­sem Fall ein Segen war, nichts zu hören. Dann erschien der Dirigent. Als die immer noch pan­to­mi­mi­sche Koordination des Chores abge­schlos­sen war und der Dirigent das Zeichen zum Einsatz gab, san­gen alle syn­chron und mit Ton „He’s a jol­ly good fel­low …“. Das war der Moment, in dem die Tür hin­ter dem klei­nen Chor auf­ging und Dr. Schulte-Noelle (auf einer Runde durch die ein­zel­nen Workshops des AZI) völ­lig über­ra­schend den Raum betrat. Verblüffung unter den Teilnehmern, und dann: fre­ne­ti­scher Beifall.
Später bekam ich ein posi­ti­ves Feedback von mei­nem Chef: „Ich begrü­ße alles, was die Kreativität im Konzern fördert!“

2006 – Paris, Opening Ceremony Allianz Sports mit 1500 TeilnehmerInnen aus 60 Ländern weltweit.
Die Proben fan­den mit den inter­na­tio­na­len Schauspielern des Galli Ensembles in New York statt. In dem Stück damals wur­den die Eigenarten der Nationalitäten in Kultur und Sport gezeigt und wel­che Kraft die Vielfalt ent­fal­tet, genau was die inter­na­tio­na­le Ausbreitung und Zusammenarbeit der Allianz sym­bo­li­sie­ren wollte.

2007 – Die Tragödie „Odysseus the Hero of Transformation“ in Athen, AZI- Allianz Top Management Meeting.
Die grie­chi­sche Sage um Odysseus sym­bo­li­sier­te das dama­li­ge Geschehen auf dem Versicherungsmarkt. Odysseus sym­bo­li­sier­te die Allianz, bedroht, von rus­sisch, eng­lisch und chi­ne­sisch spre­chen­den Sirenen ver­schlun­gen zu wer­den. Oder sich durch Circe ver­führt auf ris­kan­te Geschäfte ein­zu­las­sen, bedroht, an ris­kan­ten Felsen zu zer­spren­gen oder sich in Schweine zu ver­wan­deln, die die Werte nicht mehr ken­nen. Hermes aber ret­tet die Allianz mit sei­nen gött­li­chen Pfeilen, die Pfeile sym­bo­li­sier­ten die Werte der Allianz. Und allen Anwesenden wur­de klar, dass die Werttreue ein hohes Gut – die DNA – ist und die Allianz im har­ten Fahrwasser der Weltmeere ret­ten kann.

Sehr ger­ne erin­ne­re ich mich an die Zusammenarbeit mit Johannes Galli.

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